Hype vorbei? Insurtech am Ende?

Immer mehr Stimmen mehren sich, dass der Hype ja vorbei sein in der insurtech-Szene.

Heißt das, dass die Disruption überstanden ist und wir uns wieder dem normalen Arbeiten zuwenden können.

Interessante Aussagen der etablierten Versicherer über die erste und zweite Welle der Insurtechs läßt erahnen, dass noch nicht überall angekommen ist, dass die Insurtechs nicht weggehen, sondern jetzt genau das Gegenteil passiert. Die „etablierten“ Insurtechs fangen an, sich zusammenzuschliessen. Versicherungswirtschaft Heute

Ideen aus der gesamten Wertshöpfungskette

Mit den Deals von Friendsurance mit der Deutschen Bank, mit der Kooperation mit Bonify, savedroid und fino kommt Knowhow zusammen, dass sich zu einer Macht im Markt aufbaut. Die komplexe Prozesse sollen so zusammengesetzt werden, dass der Kunde gern kauft, das der Kunde sich gewertschätzt fühlt.

Macht der Daten spielt für die „Neuen“ ein große Rolle, sie können bestimmt nicht alles besser, aber vieles Kundenorientierter, optimierter und „schicker“. Es ist nicht immer die APP, die hier im Vordergrund steht, z.B. fino kommt mit Services, die heute, schon vor PSD2, Möglichkeiten bei der Kontoanalyse und der Kundenansprache bieten, die Mehrwerte bieten.

Der Innovationswille sinkt

Die Presselandschaft zeigt immer mal wieder Statements von Versicherungs-CEOs etc. die die Gefahr der Insurtechs herunterschrauben oder auch sagen, dass es auf lange Sicht nicht erfolgreich sein kann, wenn nicht die entsprechende Kapitalunterlegung fehlt. Hier ruhen sich die „Etablierten“ ggf. zu lange auf einem vermeintlichen Ruhepolster aus, dass es nicht mehr gibt. Das kann sich als gefährlich erweisen, vielleicht schneller, als erwartet.

Wer nicht entscheidet, für den wird entschieden

Wer sich heute nicht entscheidet, die Veränderung in Angriff zu nehmen, der bekommt in diesem Jahr die Entscheidung abgenommen und die Entscheidung für den Wandel wird für Ihn übernommen, indem sein Geschäftsmodell durch andere besser betrieben wird.

Das Jahr der Entscheidung ist vielleicht etwas übertrieben als Statement, aber jeder Entscheidungsschwäche muß mit doppeltem Kraftaufwand in den nächsten Jahren nachgeholt werden.